|
|
Ritteranolis
Anolis equestris
Schutzstatus: Keiner
Tagaktiv
|
|
Lebenserwartung: über 10 Jahre
|
|
Vorkommen:
Kuba und benachbarte Inseln bis nach Florida.
|
|
Artbeschreibung:
Die Grundfarbe der Tiere ist grün, die Tiere können sich aber auch braun färben. Am Oberkiefer haben sie einen gelben Strich. Bei Männlichen und Weiblichen Tieren findet man eine grosse Kehlfahne. Der Ritterandolis wird ca. 55cm gross, wobei ca. 35 cm auf den Schwanz entfallen.
|
|
Terrarienhaltung:
|
Grösse
|
Besatzdichte
|
|
|
120 x 120 x 160 cm
|
für 2 ausgewachsene Tiere
|
|
Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
|
|
Haltungsoptimierung:
Ritteranolis sollten paarweise gehalten werden. Bei der Einrichtung des Terrariums sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere ausreichend Äste vorfinden (nicht zu schmal) sowie robuste Pflanzen. Der Bodengrund sollte ein saugfähiges Material sein; z.B. Blumenerde, die Einstreuschicht sollte ca. 10cm hoch sein. Darunter sollte sich eine ca. 2 cm hohe Schicht aus Blähton befinden. Dies bindet besser die Feuchtigkeit und verhindert ein erhöhen der Luftfeuchtigkeit. Ebenfalls ist ein Wassernapf unverzichtbar, da die Tiere einen hohen Flüssigkeitsbedarf haben. Einmal täglich sollte man die Tiere besprühen. Eine UV- Bestrahlung von 35°C muss vorhanden sein. Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte zwischen 24 - 26°C und die Temperaturen bei 28- 30°C liegen.
Männliche Tiere sind sehr territorial!
|
|
Ernährung:
Kleine Grillen, Heimchen, Fliegen, Wachsmotten, nestjunge Mäuse und Vögel etc. stehen auf seinem Futterplan. Zusätzlich sollte ihnen aber auch Fruchtbrei, Obst und Salat angeboten werden. Eine Zugabe von Mineralstoffen und Vitaminen ist sinnvoll. Es bietet sich an die Futtertiere mit Obst, Gemüse und Kräutern füttern und vor dem Verfüttern mit Mineralstoffen bestäuben.
|
|
Geschlechtsunterschiede:
Männliche Tiere sind kräftiger als die Weiblichen. Das Männchen besitzt eine dickere Schwanzwurzel und den massiveren Kopf.
|
|
Zucht:
Das Weibchen legt mehrmals im Jahr 1 Ei, das bei Temperaturen zwischen 27 - 30°C nach ca. 40 - 90 Tagen schlüpft
|
|
Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
|
|
Buchempfehlungen:
  
|