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Rotbacuh-Spitzkopfschildkröte

Rotbauch-Spitzkopfschildkröte

Emydura (albertistii) subglobosa

Schutzstatus:

Keiner.

Verbreitung:

Neuguinea und Cape York Halbinsel, Queensland (Australien).

Lebensraum:

In Flusssystemen, aber auch in Seen und Lagunen.

Panzerlänge:

Etwa 25 cm, Männchen meist etwas kleiner.

Geschlechtsunterschiede:

Männchen mit längerem Schwanz und weiter nach hinten verlagerte Kloakenöffnung.

Lebenserwartung.

Über 20 Jahre.

Verhalten:

Tagaktiv.

Temperatur:

Wassertemperatur 26° -30°C, lokaler Sonnenplatz zwischen 35-40°C.

Beleuchtung:

Leuchtstoffröhren oder HQI- Strahler sollten im Terrarium Verwendung finden. Zusätzlich muss für die nötige UV-A- und UV-B-Strahlung gesorgt werden. Es empfiehlt sich zum Sonnenbaden eine UV- Bestrahlung z.B. mit dem Osram Ultra-Vitalux-Strahler (keine Dauerbestrahlung).

Terrarieneinrichtung:

Pflege im geräumigen Aquaterrarium, Wasserstand je nach Grösse der Tiere bei ausgewachsenen Exemplaren mindestens 30-50 cm. Moorkienwurzeln und Steine als Einrichtung, als Bodengrund feiner Kies oder Sand. Bei der Haltung grosser oder vieler Tiere sollte im Hinblick auf eine Hygienische Haltung auf einen Bodengrund im Wasserteil verzichtet werden.

Ernährung:

Es eignen sich Fische, Kleinkrebse, Garnelen, Regenwürmer, Schnecken, Insekten (z.B. Heuschrecken, Schaben, Zophobas), Wasserlinsen, -pest), süsses Obst. Regelmässige Mineralstoff- und Vitaminzugaben sind unerlässlich.

Fortpflanzung:

Rotbauch-Spitzkopfschildkröten legen bis zu 16 Eier pro Gelege. Bis zu 8 Gelege im Jahr sind möglich. Zeitungsdauer bei 28°C etwa 45-60 Tage.

Bemerkungen:

Die Art kann, wenn es sich nicht um zu kleine Exemplare handelt. auch für den Anfänger empfohlen werden. Allerdings benötigen die Tiere einen geräumigen Wasser- und Landteil. Bei unhygienischer Haltung neigen die Tiere leicht zu Panzernekrosen.

Behältergrösse:

Mindestgrösse für zwei ausgewachsene Exemplare 150 x 60 x 80 cm (L x B xH), der Landteil sollte etwa 1/3 der Gesamtfläche ausmachen.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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