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Roter Neon
Paracheirodon axelrodi
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Vorkommen
Im oberen Amazonasgebiet weit verbreitet, überwiegend im Klarwasser, nur selten im Schwarzwasser.
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Wasserwerte:
pH-Wert 5-6,5; bis 5°dGH, 24 - 26°C.
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Maximale Länge:
5 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Weibchen sind deutlich fülliger als die Männchen.
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Verhalten:
Friedlicher Fisch, der sich in - vermeintlicher - Bedrohungssituation zu Schwärmen zusammenschliesst. Ansonsten bilden die Männchen kleine Reviere, die gegen andere Männchen - ohne jede Beschädigung - verteidigt werden. Die Weibchen dürfen sich zwischen den Revieren frei bewegen.
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Zucht
Schwierig. Die Roten Neon laichen nur in sehr weichem Wasser (unter 1°dGH) mit einem pH-Wert um 6. Abgelaicht wird in der Dämmerung oder nachts. Die bis zu 500 Eier müssen im Dunklen aufbewahrt werden, auch die Jungen müssen in Dämmerungslicht gehalten und mit feinstem Lebendfutter aufgezogen werden.
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Aquarium:
Für eine kleine Gruppe reicht bereits ein Aquarium mit 60cm Kantenlänge. Dieses sollte so eingerichtet sein, dass die Männchen an einer Wurzel oder kleinen Pflanzengruppe ein Revier bilden können. Dunkler Bodengrund und rötliche Beleuchtung verstärken die attraktive Färbung dieses Fisches.
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Nahrung:
Allesfresser, der zum Wohlbefinden unbedingt Lebend- und Frostfutter erhalten sollte. Unter dem Mikroskop sieht man, dass sich das Gebiss dieses kleinen Räubers gar nicht so sehr von dem eines Piranhas unterscheidet.
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Besonderheiten:
Nach Berichten können Rote Neon auch im härterem Wasser bis zu sieben Jahre alt werden. Dennoch sollte den Tieren weitestgehend weiches Wasser angeboten werden.
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Vergesellschaftung:
Mit allen anderen friedlichen, nicht zu grossen Fischen problemlos. Sollte nicht mit Skalaren vergesellschaftet werden, da diese einen hohen Stress verursachen. Ideal für ein Aquarium mit Zwergbuntbarschen und Panzerwelsen, da er mehr die mittleren Wasserschichten bewohnt.
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Ähnliche Arten:
Zwei Arten haben ein sehr ähnliches Zeichnungsmuster. Die Neonsalmler, Paracheirodon innesi, wird heute überwiegend als Nachzucht angeboten. Er erträgt auch niedrigere Wassertemperaturen (20-26°C) und züchtet inzwischen selbst in Leitungswasser problemlos nach. Das Rot ist bei ihm auf den Hinterkörper beschränkt, die blaue Seitenlinie läuft bereits hinter der Rückenflosse aus. Er bleibt kleiner (3,5 cm) und wirkt robuster. Meist nur als Beifang eingeführt wird dagegen der Falsche Neon, Papracheirodon simulans, der wie eine Kombination aus beiden Arten aussieht, da er eine durchgehend blaue Linie hat, aber nur auf der hinteren Körperhälfte rot ist. Er ist die schlankste der drei Arten und erreicht knapp 3 cm Länge. Die Aufzucht ist ähnlich schwierig wie beim Roten Neon.
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Buchempfehlung:
  
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