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Rotflügelsittich

 Rotflügelsittich

Aprosmictus erythropterus

*Ringpflicht laut Psittakose- Verordnung*

Paarhaltung

Nahrungstyp: Körnerfresser

Lebenserwartung: 20 - 25 Jahre

Vorkommen: Küstenbereiche von Süd- Neuguinea, Nordaustralien und einige vorgelagerte Inseln.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Rotflügelsittiche. Großsittich Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass sie Ihrem Rotflügelsittich zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.

Hier einige Tips:

Käfighaltung:

Käfiggröße:

Besatzdichte

Voliere:

400 x 150 x 200

Für 2 Tiere

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Rotflügelsittiche sind ruhige Vögel, die aber in der Brut und Paarungszeit schon mal lauter werden können. Sie sind  sehr bewegungsaktiv aber ansonsten auch genügsam. Die Männchen neigen gelegentlich zu Aggressivität gegenüber den Weibchen. Sie sollten frostfrei gehalten werden, da ihre Füsse zu Erfrierungen neigen. Rotflügelsittiche müssen fliegen können, ihr Flugbedürfnis ist sehr hoch! Ansonsten verkümmern die Tiere und es kommt zu Federrupfen. Ein weiteres Handycap ist ihr starkes Schnabelwachstum. Hier können Sie Abhilfe schaffen in dem sie den Vögeln immer frische Zweige zum benagen zur Verfügung stellen.

Käfigreinigung:

Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!

Hauptfutter:

Pro Tier 1,5- 2 EL pro Tag

Großsittichfutter:

Besteht aus einer Körnermischung aus verschiedenen Hirsearten, Glanz, Weizen, Hafer und Sonnenblumenkernen.

Frischfutter:

Zusätzlich sollte viel Grünfutter; verschiedene Obst- und Gemüsesorten, vor allem jedoch halbreifer Mais, Karotten und Äpfel, Hagebutten angeboten werden.

Keimfutter:

z. B. Großsittich Keim- und Quellfutter oder auch gequellte- bzw. gekeimte Sonnenblumenkerne.

Achtung: Regt den Bruttrieb an, Männchen werden dann gerne aggressiver gegen die Weibchen!

Tierisches Eiweiss:

Insekten und deren Larven werden gerne gefressen. Während der Mauser und zur Jungenaufzucht wird ebenfalls tierisches Eiweiss benötigt!

Knabbereien

Frische Naturäste (schadstofffrei) und -zweige (Weide, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen.

Kolbenhirse und Großsittichknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Fütterung berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).

Trinkwasser

Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!

Zusatzfutter:

Kalkgrit sollte immer zur Verfügung stehen

Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!

Geschlechtsunterschiede:

Männchen: leuchtend grün, Oberrücken und Schultern schwarz, Flügeldecken scharlachrot, Mittelrücken und Bürzel blau. Schwanzfedern auf der Oberseite dunkelgrün mit gelben Spitzen, auf der Unterseite grau. Schnabel rötlich, Iris rotbraun, Beine gräulich.

Weibchen: matter grün, Rot auf den Flügeldecken weniger ausgedehnt, keine schwarzen Federn auf dem Rücken vorhanden, Schwanzunterseite heller, Iris hellbraun, Schnabel heller als beim Männchen.

Zucht:

Gelege 3-6 Eier, Brutdauer ca. 20-22 Tage, Nestlingszeit ca. 35 Tage, Selbständigkeit ca. 4 Wochen nach dem Ausfliegen.
Es kommt vor, dass sich das Männchen den Jungvögeln gegenüber aggressiv verhält, deshalb muss es gut beobachtet werden.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlung:

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