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Rotlori
Eos bornea
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Vorkommen
Das Verbeitungsgebiet der einzelnen Unterarten umfasst die indonesischen Inseln Ambon, Boana, Seram, Haruku, Saparua, Manawoka, Gorong sowie die Watubela-, Banda-, Tayandu- und Kai-Inseln. Lebensraum sind Wald- und Mangrovengebiete, aber auch Grasland und Plantagen.
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Schutzstatus:
Anhang B.
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Allgemeines:
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Geschlechtsunterschiede:
Die Geschlechter sind äusserlich nicht zu erkennen. Der Schnabel der Jungtiere ist dunkler.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
15-20 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Nachzuchtstiere sind an Zimmertemperaturen gewöhnt. Zugluft und plötzliche Temperaturwechsel sind zu vermeiden. Bei der Haltung in Außenvolieren muss ein Schutzraum (>10°C) vorhanden sein. Eine Beregnungsanlage ist zu empfehlen.
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Sozialverhalten:
Alle Rotloris weisen ein komplexes Sozialverhalten auf. Ausserhalb der Brutzeit bilden sie Schwärme.
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Haltung:
Grundvoraussetzung für die Haltung von Loris ist penible Sauberkeit der Volieren und Futtergefäße sowie die artgerechte Haltung!
Rotloris sind intelligente, neugierige und bewegungsaktive Tiere. Sie dürfen nie einzeln, sondern nur paarweise gehalten werden. Folgende Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 100
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für max 2 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 300 x 100 x 200 cm (LxBxH) oder grösser, für max zwei Tiere. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.
Die Tiere benötigen eine Schlafhöhle und vielfältige Klettermöglichkeiten. An die Haltungs- und Fütterungshygiene werden hohe Ansprüche gestellt. Da sie flüssigen Kot abgeben, muss die saugfähige Einstreu täglich, ggf. mehrfach, erneuert und die Voliere gründlich gereinigt werden. Bade- und Nagemöglichkeiten müssen angeboten werden.
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Ernährung:
Grundfutter ist Loribrei und Obst (v.a. Äpfel, Birnen und Weintrauben). Das sehr leicht verderbliche Futter muss täglich erneuert werden, bei sommerlichen Temperaturen mehrmals täglich. Grünfutter, Keimfutter und kleine Mengen Sämereien (Hirse, Glanz) sowie gekeimte Sonnenblumensamen in geringen Mengen werden gerne angenommen. Lebendfutter kann angeboten werden.
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Zucht:
Erste Nachzuchten der höhlenbrütenden Rotloris gelangen bereits um 1940. Das Gelege besteht aus zwei, selten drei Eiern. Die Brutzeit beträgt 24 -26 Tage, die Nestlingszeit 7-9 Wochen. Nach weiteren 4 Wochen sind die Jungen selbständig und werden oft von den Altvögeln weggebissen.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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