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Bergsittich
Polytelis anthopeplus
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Vorkommen
Die Heimat des Schildsittichs liegt im inneren Neusüdwales und im nördlichem Viktoria (Australien). Ihre Lebensräume sind eng an das Wasser gebunden. Neben Eukalyptuswäldern werden auch bewässerte landwirtschaftliche Nutzflächen mit Baumbeständen bewohnt.
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Schutzstatus:
Anhang B.
Nicht anzeigepflichtig.
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Allgemeines:
Die ersten Schildsittiche gelangten 1867 nach England und von dort aus allmählich auch in andere europäische Länder. Die Erstzucht gelang 1881 in Frankreich. Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden grössere Volierenbestände. Schildsittiche neigen zur Verfettung und sind anfällig gegen Augenentzündungen. Zudem kann bei ihnen öfter eine unheilbare Lähmung der Füsse, die sogenannte Polytelis-Lähme auftreten.
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Geschlechtsunterschiede:
Deutlicher Geschlechtsunterschied. Während die Männchen ein prächtig rotes, zur Brust hin gelb abgesetztes Schild haben, sind die Weibchen an der Stelle graugrün gefärbt. Zudem ist die Iris der Männchen gelborange, die der Weibchen dagegen gelb. Bei Jungtieren färbt sich die Iris ab etwa dem 6. Monat unterschiedlich.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Über 15 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Schildsittiche werden seit ca. 60 Jahren regelmässig in Deutschland nachgezüchtet und sind an unsere klimatischen Verhältnisse angepasst. Empfohlen werden Temperaturen zwischen 18° und 25°C und eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60%. Zugluft, plötzliche Temperaturwechsel und Temperaturen unter 10°C sind zu vermeiden.
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Sozialverhalten:
Schildsittiche leben in kleinen bis grösseren Gruppen, deren Zusammensetzung jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt. Ausserhalb der Brutzeit bestehen die Schwärme aus Jung- und Alttieren beiderlei Geschlechts. Zu Beginn der Brutzeit bilden die jungen oder unverpaarten Männchen eigene Gruppen. Die Tiere sind untereinander gut verträglich.
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Haltung:
Schildsittiche sind sehr sozial und dürfen daher nur paarweise gehalten werden. Eine Einzelhaltung ist grundsätzlich abzulehnen. Die flugfreudigen Sittiche brauchen täglich mehrere Stunden Freiflug!
Folgenden Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 100
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für 2 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Frische Naturäste und -zweige (Weide, Obstbäume, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen. Eine Bademöglichkeit muss vorhanden sein.
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Ernährung:
Grundfutter ist eine Körnermischung mit verschiedenen Hirsemischungen, Glanz, Weizen, Hafer und Sonnenblumenkernen. Auch Waldvogelfutter kann gelegentlich angeboten werden. Ergänzt werden sollte es mit reichlich Frischfutter, u.a. halbreifen Maiskolben, halbreifen Samenständen von Gräsern und Getreide sowie gelegentlich etwas Keimfutter. Obst, Gemüse und Grünfutter gemäss der Jahreszeit sind ebenfalls regelmässig anzubieten (Löwenzahn, Vogelmiere, Äpfel, Möhren, Beeren von Ebereschen, Feuer- oder Sanddorn).
Täglich frisches Trinkwasser; Kalkgrit sollte ständig zur Verfügung stehen. Während der Mauser und zur Jungenaufzucht wird tierisches Eiweiss benötigt.
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Zucht:
Schildsittiche sind Höhlenbrüter. Das Gelege besteht aus 4-7 Eiern, die Brutdauer beträgt 18-21 Tage. Die Jungtiere sind nach 4-5 Wochen flügge und nach weiteren 3-4 Wochen selbständig. Die Jungen können bei den Eltern bleiben, solange diese nicht wieder brüten.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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