Banner1
amazon_de
Marion02

Schlammspringer

Schlammspringer

Periophthalmus barbarus

Vorkommen

Entlang der atlantischen westafrikanischen Küste weit verbreitet in allen Estuarien und Mangrovengebieten auch der vorgelagerten Inseln.

Wasserwerte:

pH-Wert  7,5-8,5; bis 30°dGH, 24-30°C. Salzzusatz (mindestens 10g/l) ist unbedingt notwendig.

Maximale Länge:

17 cm, im Aquarium selten grösser als 12 -14 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Nicht bekannt.

Verhalten:

Amphibischer Fisch, wenn ihm nicht die Möglichkeit geboten wird, mehr an Land als im Wasser ist. Dies ist möglich, da er in der Lage ist, Wasser in den Kiementaschen aufzunehmen sowie über die Haut zu atmen. Sehr guter Springer. Territorial, es werden kleine Verstecke verteidigt.

Zucht

Unbekannt. Möglicherweise wird in kleinen, selbstgegrabenen Höhlen abgelaicht, wahrscheinlich bewachen die Männchen das Gelege.

Aquarium:

Es muss ein Strand imitiert werden, mit einem flachen Brackwasserbereich und einem ständig feuchten Bereich aus Sand und Wurzeln, auf die diese Fische auch gerne klettern. Mindestens 1,50 m Kantenlänge, besser aber mehr.

Nahrung:

Lebend und Frostfutter aller Art, auch Insekten wie grillen, es wird aber durchaus nach Gewöhnung auch Trockenfutter angenommen.

Besonderheiten:

Die Lebensweise dieses Fisches ist aussergewöhnlich und bietet viel Anlass für Beobachtungen. Bislang ist über diese Fische nicht viel bekannt.

Vergesellschaftung:

Eigentlich nur mit anderen Brackwasserarten möglich, in ausreichend grossen Aquarien mit Anableps- Arten, die ähnliche Lebensansprüche haben und sich gelegentlich auch gerne “an den Strand legen”. Oftmals sehr aggressiv, auch gegenüber anderen Arten.

Ähnliche Arten:

Im Osten Afrikas findet sich die ähnliche Art P. kalollo, weiter östlich bis Australien schliesst sich P. argentilineatus, an. Einige weitere Arten haben nur kleine Verbreitungsgebiete. Die insgesamt 17 Arten sind sich alle relativ ähnlich, das hat in der Vergangenheit auch zu vielen Synonymen geführt, die auch heute noch in der Literatur zu finden sind (etwa P. koelreuteri für P. barbarus).

Buchempfehlung:

leeresleeresleeres