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Schmetterlingsbuntbarsch

Schmetterlingsbuntbarsch

Mikrogeophagus ramirezi

Vorkommen

Im westlichen Venezuela und Kolumbien in langsam fliessenden Gewässern.

Wasserwerte:

pH-Wert6,0-6,5; bis 8°dGH, 24 -28°C.

Maximale Länge:

7 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Bei erwachsenen Fischen relativ gut zu erkennen. Die Männchen haben eine deutlich längere Rückenflosse (vor allem der 2. Rückenflossenstrahl überragt die Flosse deutlich), die Weibchen haben einen rötlichen Bauch.

Verhalten:

Relativ friedlicher Fisch, der zwar in der Laichzeit seinen Ablaichplatz gegen andere Fische verteidigt, aber auch gegen Artgenossen nur mässig aggressiv ist; nur in zu kleinen Aquarien kann es bei mehreren Pärchen zu ernsthaften Auseinandersetzungen kommen.

Zucht

Nach Temperaturerhöhung wird in möglichst weichem Wasser (bis 4°dGH) meist ein geeigneter Stein als Laichplatz ausgewählt, fehlt ein solcher, wird auf Blättern von Wasserpflanzen oder in einer Grube abgelaicht. Die bis zu 200 Eier sowie die Larven und Jungfische werden in den ersten Tagen von beiden Eltern verteidigt.

Aquarium:

Für ein Pärchen reicht bereits ein Aquarium mit 60 cm Kantenlänge. Neben einigen dichten Pflanzenbeständen sollte ein Laichplatz angeboten werden (flacher Stein). Als Bodengrund kommt Sand oder feiner Kies infrage. Getrocknete Buchen- bzw. Seemandelbaumblätter oder Erlenzäpfchen können beigegeben werden. er gehen auch Torfextrakte.

Nahrung:

Allesfresser, der zum Wohlbefinden aber regelmässig Lebend- oder Frostfutter bekommen muss

Besonderheiten:

Der Schmetterlingsbuntbarsch ist empfindlich gegen Medikamenteneinsatz sowie Chemikalien und verträgt auch grössere Wasserwechsel nicht sehr gut. Daher sollten diese Fische nur nach einer entsprechend durchgeführten Quarantäne in ein Gesellschaftsaquarium eingesetzt werden. Gleiches gilt für neu zuzusetzende Fische. Wasserwechsel (höchstens 20%) sollte mit abgestandenem Wasser vorgenommen werden. Besonders südostasiatische Nachzuchten leiden häufig unter fortgeschrittener Fischtuberkulose. In den letzten Jahren kamen aber gute Importe aus Osteuropa. Im Gegensatz zu vielen anderen Zwergbuntbarschen handelt es sich um eine kurzlebige Art, die selten viel älter als zwei Jahre wird.

Vergesellschaftung:

In ausreichend grossen Aquarien mit allen anderen friedlichen und klein bleibenden Fischen möglich, vor allem solchen aus ähnlichen Biotopen. Besonders kleinere Salmler und Welse sind ideal geeignet.

Buchempfehlung:

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