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Schmucksittich
Neophema elegans
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Vorkommen
Der Schmucksittich hat zwei völlig getrennte Verbreitungsgebiete. Das eine liegt in Südaustralien um Adelaide, das andere in Südwestastralien. Die im feuchten regenreichen Südwesten Australiens vorkommenden Schmucksittiche sind intensiver gefärbt als die aus dem trockeneren Südostaustralien.
Lebensraum sind überwiegend halboffene und offene Gebiete oder Grasland mit Bäumen, Akazien- und Eukalytussträuchern sowie sandige Küstengebiete. Geschlossene Wälder meiden die Tiere.
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Schutzstatus:
Anhang B.
Nicht anzeigepflichtig.
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Allgemeines:
Schmucksittiche kamen vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa. Aber erst seit ca. 40 Jahren werden sie in Deutschland regelmässig gehalten und nachgezüchtet. Folgende Mutationen sind bekannt: Gelbgescheckt, pastellgrün, zimt und lutino.
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Geschlechtsunterschiede:
Beide Geschlechter sehen sich sehr ähnlich. Das Stirnband ist beim Männchen dunkelgrau. Oberhalb des Bandes verläuft ausserdem eine dünne blassblaue Linie bis über und hinter die Augen. Diese Färbung ist beim Weibchen weniger farbintensiv. Auch das Stirnband ist schmäler. Das Gefieder des Hahnes ist zudem heller und er hat einen mehr oder weniger ausgeprägten orangenen Bauchfleck. Die Unterflügel des Männchens sind schwarz, die des Weibchens grauschwarz. Die Jungvögel sind matter gefärbt, das Stirnband ist noch nicht deutlich sichtbar.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Ungefähr 10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Schmucksittiche werden seit ca. 40 Jahren in Deutschland nachgezüchtet und sind an unsere klimatischen Verhältnisse angepasst. Empfohlen werden Temperaturen zwischen 18° und 25°C und eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60%.
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Sozialverhalten:
Der Schmucksittich gilt als friedlich. In der Brutperiode sondern sich die Tiere paarweise ab, oder bilden kleine Gruppen. Ausserhalb der Brutzeit bilden sie grössere Schwärme.
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Haltung:
Schmucksittiche sind sehr sozial und dürfen daher nur paarweise gehalten werden. Eine Einzelhaltung ist grundsätzlich abzulehnen. Folgenden Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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120 x 60 x 100
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für 2 - 4 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Frische Naturäste und -zweige (Weide, Obstbäume, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen. Eine Bademöglichkeit muss vorhanden sein. Sitz- und Schlafbrettchen werden gerne angenommen.
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Ernährung:
Täglich frisches Trinkwasser; Körnermischung mit kleinen Saaten (alle Hirsesorten, etwas Negersaat, wenig Hanf), Kolbenhirse leicht angekeimt, geschälter Hafer und tägliche Gabe von Frischfutter (Obst, Gemüse, Grünfutter). Kalkgrit sollte ständig zur Verfügung stehen. Während der Mauser wird tierisches Eiweiss benötigt.
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Zucht:
Höhlenbrüter. Das Gelege besteht aus 4-7 Eiern, die Brutzeit beträgt ~18 Tage. Die Jungtiere fliegen nach 4-5 Wochen aus und sind dann nach weiteren 2-3 Wochen selbständig.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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