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Schönbuerzel
Glaucestrilda caerulescens
Schutzstatus
Paar- bzw. Schwarmhaltung
Nahrungstyp: Körnerfresser
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Vorkommen: Der Schönbürzel, bewohnt Westafrika von Senegal bis Kamerun. Er fühlt sich im offenem Gelände wohl, wo er sich hauptsächlich in dichten Sträuchern und für die Nahrungssuche im hohen Gras aufhält. Meist findet man ihn in der Nähe von Wasser in dichter Vegetation.
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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Schönbuerzels. Exoten Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass Sie Ihrem Schönbuerzel zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.
Hier einige Tips:
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Käfighaltung:
Innenvolliere!
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Schönbürzel sind sehr agile Vögel und gerade in einer Voliere sind sie ständig in Bewegung. Nach der Eingewöhnung sind sie nicht scheu, sondern sehr neugierig und achten ganz genau darauf was der Pfleger macht. Sie fühlen sich bei Temperaturen von 24 - 28°C am wohlsten, sollten jedoch während der Eingewöhnung besser bei Temperaturen um 30°C gehalten werden. Schönbuerzel baden sehr gerne, bieten Sie ihnen mindestens 2 x täglich für ca. eine Stunde ein Vogelbad an. Sie sind Nestschläfer und brauchen mehrere Schlafnestchen! Hier eignen sich handelsübliche Exotennester (die Einflugsöffnung sollte sich vorne befinden). Naturäste (Vorsicht, diese müssen gift- und schadstofffrei sein) bieten Ihrem Vogel nicht nur Abwechslung sondern sind auch für die Vogelfüße von wichtiger Bedeutung. Dekorativ gestalten lässt sich ein Käfig durch einbeziehen vogelunschädlicher Pflanzen. Versuchen sie es doch mal mit Grasnaben oder mit Löwenzahn, sie werden staunen. Im Sommer können Sie ihren Schönbuerzeln Sträusse aus Wildkräutern frisch und halbreif gebunden an die Volierendecke hängen.
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Käfigreinigung:
Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!
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Hauptfutter:
Pro Tier 1 EL pro Tag
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Exotenfutter:
Samenmischungen aus kleinen Hirsesorten (Senegal-, Mohar-, Manna-, und Japanhirse) mit Glanz und Negersaat sowie Wildsämereien. Bitte verfüttern Sie zusätzlich auch Kolbenhirse! Auch halb- und frischreife Grasrispen oder Hirse werden gerne gefressen. Getrocknete Wildkräutersämereien bereichern die Samenmischung.
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Frischfutter:
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Löwenzahn und Vogelmiere etc.
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Keimfutter:
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z. B. Exotenkeim- und Quellfutter.
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Lebendfutter/ tierisches Eiweiss
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Lebendfutter muss (z.B. Wasserflöhe und Mückenlarven) gereicht werden!
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Knabbereien
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Kolbenhirse und Exotenknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen und nicht täglich verfüttern). Bitte reichen Sie ihren Schönbuerzeln auch frische Zweige (mit Blättern und Knospen z.B. Weide oder Birke).
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Trinkwasser
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Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)! Kamilenteegabe um Erkältungen vorzubeugen ist sinnvoll (beruhigt den gesamten Verdauungsapparat).
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Zusatzfutter:
Kalk und Mineralien
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Kalkgrit sollte immer zur Verfügung stehen. Auch stark verkleinerte Eierschalen können verwendet werden. Stellen Sie ihren Schönbuerzeln auch Vogelkohle zur Verfügung.
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Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!
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Geschlechtsunterschiede:
Die Geschlechter gleichen sich und sie sind nur an den Rufen zu erkennen. Während die Männchen ein „Sieh-tüii“ rufen, antworten die Weibchen mit „Sie-sieh“ oder „Sie-sie“.
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Zucht: Eine Zucht gelingt selten und gilt als kleiner Erfolg. Ein Gelege besteht aus vier bis fünf weissen Eiern. Sie werden täglich gelegt. Mit der Ablage des 4. Eies beginnt die l5 tägige Bebrütung durch beide Partner. Zur Brutablösung sind beide Partner kurz im Nest zusammen. Kontrollen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Das Risiko ist gross, dass Gelege oder Junge verlassen werden.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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