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Schönflossen Flösselhecht
Polypterus ornatipinnis
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Vorkommen
Afrika, im Kongobecken, im Gebiet des Lake Rukawa sowie im Tanganjikasee.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6 - 8; bis 15°dGH, 24 -28°C.
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Maximale Länge:
60 cm, bleibt meist unter 50 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Geschlechter sind schwierig zu unterscheiden. Sie Weibchen sind in der Bauchpartie fülliger, die Männchen haben eine grössere Afterflosse.
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Verhalten:
Untereinander mässig aggressiv, gegenüber mindestens gleichgroßen Fischen friedlich. Überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
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Zucht
In ausreichend grossen Aquarien bei zusagenden Bedingungen nicht schwierig. Die Partner schmiegen sich aneinander. Die Eier werden vom Männchen mit der zu einer Art Löffel geformten Afterflosse vom Bauch des Weibchens abgenommen, befruchtet und dann über den Pflanzen oder anderen Einrichtungsgegenständen verstreut. Die Larven schlüpfen nach vier Tagen (bei 26°C) und schwimmen wenige Tage später frei. Sie sind leicht mit geeigneten Lebendfutter aufzuziehen.
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Aquarium:
So gross wie möglich. 2m² Grundfläche sollten es schon sein, damit sich die Fische halbwegs wohl fühlen. Die Höhe ist dagegen weniger wichtig, 30 - 40 cm reichen schon. Aquarien gut abdecken, alle Polypterus- Arten sind gute Springer. Zwischen der Abdeckung und dem Becken muss ein ausreichend grosser Abstand sein (Luftatmer). Pflanzen werden nicht beschädigt. Einige ausreichend grosse Verstecke sollten vorhanden sein.
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Nahrung:
Lebend- und Frostfutter aller Art für kleinere Fische, Fische und Fischstücke für grössere Exemplare.
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Besonderheiten:
Der sicherlich attraktivste Vertreter dieser ansonsten recht farblosen Fische.
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Vergesellschaftung:
Problemlos möglich mit allen anderen Fischen, die gross genug sind, nicht als Futter betrachtet zu werden. Probleme soll es nur mit einigen Fischen wie dem Schwarzen Fransenlipper, Labeo chrysophekadion, geben, der die Haut der Flösselhechte abzuweiden versucht, was diesen nicht gefällt.
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Ähnliche Arten:
Fast alle anderen der 17 Polypterus-Arten bleiben kleiner, sind aber nur beigebräunlich gezeichnet. Eine gewisse Ähnlichkeit - zumindest im Verhalten und Biotop - besteht mit den Lungenfischen, Protopteridae, die jedoch alle viel grösser (1,00 m und mehr) werden und höchstens für Schauaquarien geeignet sind. Von ihnen gibt es sogar Albinos, die in Japan recht begehrt sind.
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