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Schwarzkopfnonne
Munia malacca jangori
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Vorkommen
Die Schwarzkopfnonne kommt auf Bali, Java, Sumatra und der Malysichen Halbinsel bis zum Süden Thailands vor. Die Tiere bewohnen Grasland, Schilfbestände und Sumpfgebiete. Die Schwarzkopfnonne ist ein Kulturverfolger.
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Schutzstatus:
Keiner.
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Allgemeines:
Schwarzkopfnonnen werden seit 1861 in Deutschland gehalten und gezüchtet, fanden jedoch wegen ihres unscheinbaren Aussehens lange Zeit keine grosse Verbreitung.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Im Durchschnitt 7-10 Jahre. Im Einzelfall bis zu 18 Jahren.
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Klimatische Ansprüche:
Temperaturen zwischen 18° und 24°C werden problemlos vertragen. Temperaturen unter 15°C, Zugluft und schnelle Temperaturwechsel sind jedoch zu vermeiden.
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Sozialverhalten:
Schwarzkopfnonnen dürfen nie einzeln gehalten werden, sondern immer mindestens paarweise oder in einem kleinen Schwarm. Schilfdickichte werden gerne angenommen.
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Haltung:
Schwarzkopfnonnen sind robuste und anspruchslose Tiere. Aufgrund ihres lebhaften Verhaltens sollte der Käfig/Voliere folgende Maße nicht unterschreiten.
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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80 x 40 x 60
80 x 80 x 60
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für 2 Tiere
für 4 -6 Tiere
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Versteckmöglichkeiten werden gerne angenommen regelmässiger Freiflug!
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Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 150 x 70 x 150 cm (LxBxH) oder grösser, für 2-3 Paare. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.
Den Tieren sollten Naturäste als Sitzgelegenheiten, Schlafkörbchen (-kästchen) sowie ein kleines Schilfdickicht angeboten werden. Eine Bademöglichkeit obligatorisch.
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Ernährung:
Schwarzkopfnonnen benötigen ein Exotenmischfutter mit einem hohen Anteil an Silberhirse und Glanz. Kleinkörnige Hirsesorten und Glanz, Kolbenhirse, geschälter Hafer und Reis werden ebenfalls gefressen. Wichtig sind gekeimte Saaten, Grünfutter wie Löwenzahn und Vogelmiere sowie halbreife Grassamen. Mohn- und Hanfsamen wird verschmäht. Tierisches Eiweiss i.d.R. auch während der Brutzeit nicht angenommen. Ausnahme sind eventuell eingeweichte Ameisenpuppen, Wasserflöhe, Blattläuse oder Eigelb. Frisches Trinkwasser muss ständig zur Verfügung stehen, ebenso wie Kalkgrit.
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Zucht:
Zur Brut werden gerne Nisthilfen und Verstecke angenommen oder die Nester in dichtes Gebüsch gebaut. Die Balz findet fast nur auf dem Boden statt. Das Gelege umfasst 4-6 Eier, die Brutdauer beträgt 11 -16 Tage, nach 20-23 Tagen sind die Jungen flügge. Sie kehren jedoch zum Schlafen und auch untertags oft ins Nest zurück. Nach weiteren zwei Wochen bis drei sind sie selbständig.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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