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![molly4[1] molly4[1]](../assets/images/molly4_1_.gif)
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Segelkärpfling
Poecilia velifera
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Vorkommen:
Mittelamerika, im südöstlichen Mexiko in Küstennähe sowie in den Gewässern des karstes (Cenotes). Ausgesetzt inzwischen u.a. auch im Süden Floridas und in Arabien (dort im Seewasser).
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Wasserwerte:
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pH: 7,5 - 8,5
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bis 30°dGH
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Salzzusatz 1%
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Temp.: 24 - 30°C
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Maximale Länge:
Männchen 15 cm; Weibchen 18 cm (im Aquarium meist bei 10 - 12 cm)
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Geschlechtsunterschiede:
Männchen mit grosser, aufstellbarer Rückenflosse, Gonopodium und deutlich schlanker. Farblich in der Wildform etwas kräftiger, bei den Zuchtformen sind oft beide Partner gleich gefärbt.
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Verhalten:
Friedlicher, schwimmfreudiger Schwarmfisch, der im Schwarm eine feste Rangfolge einhält. Ein Alphamännchen dominiert und unterdrückt die Ausbildung besonders grosser Segelflossen bei anderen, jüngeren Männchen; zieht man gleichgroße Männchen zusammen auf, kann sich die Rückenflosse bei allen ähnlich entwickeln (s. aber u.).
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Zucht:
Einfach mit Einschränkungen. Die Weibchen werfen durchschnittlich alle vier Wochen bis über 100 (meist deutlich weniger, da die Weibchen zu klein sind) schon recht grosse Jungfische, die sofort selbstständig sind. Die Alttiere stellen ihnen normalerweise nicht nach. Die Aufzucht zu wirklich grossen, kräftigen Fischen erfordert jedoch sehr grosse Aquarien.
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Aquarium:
Möglichst gross, ab 1, besser 2 m Kantenlänge. In kleinen Aquarien bilden die jungen Männchen beim Aufwachsen nicht die grosse Rückenflosse heraus und bleiben deutlich kleiner. Da nur wenige Pflanzen einen gewissen Salzgehalt vertragen, ist die Auswahl an Pflanzen (an denen sich die Segelflossenkärpflinge nicht vergreifen) gering.
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Futter:
Algenfresser. Zum Wohlbefinden ist unbedingt überwiegend pflanzliche Kost zu reichen, auch Trockenfutter auf pflanzlicher Basis mit relativ niedrigen Proteingehalt. Jungfische können eine etwas proteinreiche Kost erhalten.
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Besonderheiten:
Bereits in der Natur ist das Auftreten von Albinos nicht selten, deswegen war dies der erste reine Zuchtformenstamm. Daraus und vor allem durch Einkreuzen verwandter Arten wurde eine ganze Palette verschiedener Farbformen geschaffen. Hervorzuheben ist etwa der Mitternachtsmolly, der bei einem ganz schwarzem Körper eine möglichst rot abgesetzte Rückenflosse haben soll. Da bei Mollys die Gene für Albinismus und Deckfarbe offensichtlich gekoppelt sind, gibt es eine ganze Reihe von bräunlichen, rötlichen und gelblichen Zuchtformen mit roten Augen, neben denen mit normalen schwarzen Augen.
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Vergesellschaftung:
Problemlos möglich mit allen anderen Fischen, die gleiche Wasseransprüche haben und sich nicht an den Segelkärpflingen vergreifen. In Gegenwart grösserer Fische sind die Segelkärpflinge schnell scheu und verkümmern. Sie besiedeln vor allem die oberen Wasserschichten.
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Buchempfehlung:
  
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