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Siedleragame03

Siedleragame

Agama agama

Schutzstatus:

Tagaktiv

Vorkommen:

Weite Teile Zentralafrikas.

Artbeschreibung:

Die Körperfärbung der Tiere hängt von ihrer Stellung und ihrem Geschlecht ab. Rangniedere Männchen, Weibchen und Jungtiere sind bräunlich bis grau gefärbt. Die Gruppenanführer, also dominierenden Männchen, haben eine stahlblaue Körperfärbung und einen roten oder auch gelben Kopf. In der Nacht sind alle Tiere graufarbig. Bei Erregung bekommt das Männchen eine sehr stark glänzende Blaufärbung an der Rückenpartie, den Beinen und am Kopf. Die Kehle und Teile des Schwanzes werden leuchtend rot, die anderen Teile des Schwanzes können hellgelb oder schwarz werden. Die weiblichen Tiere färben sich bei Erregung am Nacken mit roten Flecken. Die Siedleragame erreicht eine Gesamtlänge von ca. 35-40 cm. Ihr abgeplatteter Körper ist recht kräftig und gedungen. Der Kopf ist dreieckig und recht kurz. Das Trommelfell der Tiere ist recht deutlich sichtbar, die Augenwülzte sind recht stark ausgeprägt.

Terrarienhaltung:

Grösse

Besatzdichte

 

150 x 60 x 60 cm

für 2 ausgewachsene Tiere

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Die Ausstattung des Terrariums sollte ausreichend Versteckmöglichkeiten bieten. Felsen, Steine und ein Trinkgefäß sollten vorhanden sein. Die Temperaturen sollten tagsüber bei ca. 30-35°C liegen und nachts auf 15°C absinken. Der unbedingt hochwertige Strahler sollte lokal leuchten (Besonnungsstelle: bis zu 45°C), damit die Tiere auch kühlere Stellen im Terrarium vorfinden können. UV Strahler sind ebenfalls unabdingbar. Der Bodengrund kann aus gröberen Sand bestehen. Ins Terrarium gehören mehrere Thermometer und ein Hydrometer.

Wüstenterrarium02

Achtung: Sonnenanbeter

Ernährung:

Auch die Siedleragame ist ein Insektenfresser. Auf ihrem Speiseplan stehen Wanderheuschrecken, Grillen, Heimchen, Schaben, Wachsmotten und deren Raupen aber auch kleinere Echsen und Mäusebabys.

Achtung: Hinweis ! Bitte keinen Kopfsalat verfüttern, denn dieser ist meistens gespritzt und sehr nitrathaltig was zur Verdauungsstörung führen kann.

Geschlechtsunterschiede:

Siehe Artbeschreibung!

Zucht:

Das Weibchen legt bis ca. 3-8 Eier, die nach ca. 10 Wochen schlüpfen.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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