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Skalar
Pterophyllum scalare
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Vorkommen
Im mittleren Amazonasgebiet relativ weit in mittleren bis grösseren Fließgewässern verbreitet.
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Wasserwerte:
pH-Wert 5,5-7,5; bis 15°dGH, 24 -28°C.
Wildfänge: pH-Wert 5,5-6,5; bis 8°dGH
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Maximale Länge:
Die maximale Länge bei normalflossigen Skalaren beträgt etwa 12 - 15 cm, die Höhe kann allerdings einschliesslich der Flossenstrahlen bis über 40 cm betragen.
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Geschlechtsunterschiede:
Nur schwer zu unterscheiden. Vor allem in Laichbereitschaft ist die Genitalpapille beim Männchen spitz, beim Weibchen gerundet; ausserhalb dieser Zeit ist dies nur schwer erkennbar.
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Verhalten:
Revierbildend; aggressiv aber nur gegen eigene Artgenossen. Erwachsene Fische leben meist paarweise, während sich jüngere zum Schwarm zusammenschliessen. Gegen andere Arten, die nicht gefressen werden können, friedlich.
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Zucht
Bei Wildfängen relativ schwierig, bei Nachzuchten, die nicht degeneriert sind (Zwergenwuchs, unvollständiges Ablaichverhalten etc. sind leider häufiger anzutreffen, da Skalare gelegentlich unkontrolliert in grossen Mengen nachgezüchtet werden), relativ einfach. Skalare sind Offenbrüter, die ihre Gelege von bis zu 1000 Eiern am liebsten an grossen Pflanzenblättern oder dicken grünen Stengeln ablaichen (dies wird auch für die massenhafte Zucht oft benutzt, dann nimmt man die Stangen heraus und zieht die Jungen künstlich auf). Larven und Junge werden von den Alttieren bewacht, allerdings sind sie in einem Gesellschaftsaquarium kaum in der Lage, die Jungen gegen die anderen Aquarienbewohner zu verteidigen. Ein Trick, der für alle Offenbrüter gilt, ist, während der Brutzeit das Licht nur zu dimmen, aber nicht ganz auszuschalten, damit die Alttiere das Gelege besser verteidigen können.
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Aquarium:
Damit sich die Fische richtig entwickeln können, sind grosse und vor allem hohe Aquarien notwendig, beispielsweise 1,20 m Kantenlänge bei einer Höhe von 50 cm. Verstecke brauchen nicht eingerichtet zu werden, dafür sollten aber grössere Pflanzenbestände vorhanden sein. Einige grossblättrige Pflanzen sollten als potenzielle Ablaichsubstrate angeboten werden.
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Nahrung:
Allesfresser, der eine möglichst ausgewogene Nahrung bekommen sollte (Trocken-, Frost-, und Lebendfutter). Ein gieriger Fresser, der jedoch nicht überfüttert werden sollte.
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Besonderheiten:
Inzwischen sind zahlreiche Zuchtformen im Handel. Es ist sicher schwieriger, der Wildform ähnliche Skalare zu bekommen als Zuchtformen zu erwerben. Neben den verschiedenen schwarzen Zeichnungsmustern bis hin zu nahezu vollständig schwarzen Exemplaren sind Albinos, aber auch goldene (leucistische) sowie fast rote sowie deutlich blau gezeichnete Zuchtformen im Handel. Auch schleierflossige Formen kommen vor. Exemplare bei denen die Beschleierung zu lang wird, weil sie unbegrenzt weiter wächst, sind unerwünschte Zuchtformen und sollten nicht gehandelt werden.
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Vergesellschaftung:
Sehr oft werden Skalare mit Rotem Neon vergesellschaftet. Dies ist jedoch - aus mehreren Gründen - nicht unproblematisch. Erstens fressen Skalare entsprechend kleine Fische und zum anderen stellen sie, auch wenn die Neonfische eine bestimmte Grösse aufweisen, einen natürlichen Fressfeind für diese Fische dar. Die Neonfische werden dadurch einem dauerndem Stress ausgesetzt, der es ihnen unmöglich macht, ihr normales Verhalten zu zeigen. Auf eine Vergesellschaftung dieser beiden Arten sollte daher verzichtet werden. Ansonsten können Skalare mit nahezu allen friedlichen anderen Fischen, die zu gross sind, um als Futter betrachtet zu werden, wie grösseren Salmlern, Zwergbuntbarschen, Welsen und Lebendgebärenden zusammengesetzt werden. Bei der Vergesellschaftung mit Lebendgebärenden sind keine überlebenden Nachzuchten im Aquarium zu erwarten, da Skalare alle Jungfische als willkommenes Futter betrachten.
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