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Spatelwels
Sorubim lima
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Vorkommen
Im Amazonasgebiet sowie anderen südamerikanischen Flusssystemen (Parana, Orionoko) weit verbreitet in grossen, langsam fliessenden Gewässern.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6-7; bis 12°dGH, 24-26°C.
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Maximale Länge:
60 cm (ohne Barteln).
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Geschlechtsunterschiede:
Laichreife Weibchen sind deutlich fülliger (vor der Fütterung).
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Verhalten:
Ruhiger, nachtaktiver, tagsüber in Verstecken lebender Schwarmfisch (zumindestens ist er dies in der Jugend), der friedlich gegenüber anderen Fischen ist, die er nicht als Nahrung betrachtet. Allerdings kann er recht grosse Beute bewältigen (etwa bis zur Hälfte der Körperlänge).
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Zucht
Bislang im Aquarium nicht gelungen.
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Aquarium:
Ab etwa 2,00 m Kantenlänge. Durch Wurzeln und grosse Pflanzen sollten einige Unterstände geschaffen werden, in denen sich der Spatelwels tagsüber aufhält. Dort steht er meist schräg, um besser getarnt zu sein.
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Nahrung:
Karnivor. Spätestens halbwüchsige Spatelwelse brauchen entsprechend grosse Nahrung (z. B. Beutefische oder Fischstücke).
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Besonderheiten:
Als kleinster Vertreter ihrer Unterfamilie Sorubiminae sind dieser, der etwa 50 cm erreichende Sorubim trigonocephalus Miranda-Ribeiro, und der erst kürzlich beschriebene, vielleicht nur 30 cm gross werdende Sorubim elongatus Littmann, Burr, Schmidt & Isern, die einzigen Vertreter, die Halbwegs artgerecht in grossen Aquarien gehalten werden können.
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Vergesellschaftung:
Problemlos mit allen anderen nicht aggressiven Fischen, die zu gross sind, um gefressen zu werden.
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Ähnliche Arten:
In der Unterfamilie Sorubiminae gibt es zahlreiche andere, immer wieder eingeführte Arten wie den Tigerspartelwels, pseudoplatystoma tigrinum, die in der Natur über 1,00 m Länge erreichen und höchstens für Schauaquarien geeignet sind. In der Unterfamilie Pimelodinae, Antennenwelse, die durch ihre oft mehr als körperlangen Barteln auffallen, gibt es zwar auch etliche großwerdende Arten. Aber unter den zahlreichen Importen gibt es auch viele, teilweise farblich attraktive, zwischen 5 - 15 cm gross werdende Arten wie etwa den 11 cm gross werdenden Engelswels, Pimelodus pictus, der allerdings wegen seines sehr aktiven Schwimmstils grössere Aquarien braucht, Auch Vertreter der Gattung Pimelodella (gelegentlich falsch als Brachyrhamadia bezeichnet) eignen sich gut für mittelgrosse Aquarien ab 80 cm Kantenlänge.
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