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Spitzschwanzamadine0202

Spitzschwanzamadine

Peophila acuticauda

Schutzstatus: Keiner

Paarhaltung

Nahrungstyp: Körnerfresser

Lebenserwartung: 7 - 12 Jahre

Vorkommen: Die Gelbschnäbliche Spitzschwanzamadine lebt in Nordwest-Australien, die Rotschnäblige Spitzschwanzamadine dagegen östlich davon in Teilen des Nordterritoriums. Beide bewohnen offene Eukalyptuswälder, Savannen und Trockensteppen. In Küstenzohnen bewohnen sie Schraubenpalmen-Bestände. Kein Kulturfolger.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Spitzschwanzdamadine. Exoten Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass Sie Ihrer Spitzschwanzamadine zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.

Hier einige Tips:

Käfighaltung:

Käfiggröße:

Besatzdichte

Bemerkungen

 

120 x 50 x 50

Für 2 - 4 Tiere

Regelmässiger Freiflug!

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Spitzschwanzamadinen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 18 und 24° am wohlsten. Ein Schlafkörbchen bzw. -kästchen und eine Bademöglichkeit sollten in Ihrem Käfig nicht fehlen. Naturäste (Vorsicht, diese müssen gift- und schadstofffrei sein) bieten Ihrem Vogel nicht nur Abwechslung sondern sind auch für die Vogelfüße von wichtiger Bedeutung. Dekorativ gestalten lässt sich ein Käfig durch einbeziehen vogelunschädlicher Pflanzen. Versuchen sie es doch mal mit Grasnaben oder mit Löwenzahn, sie werden staunen.

Käfigreinigung:

Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!

Hauptfutter:

Pro Tier 1 EL pro Tag

Exotenfutter:

Die Grundmischung für Spitzschwanzamadinen besteht aus kleinen relativ weichen Sämereien wie Senegal-, Mohar-, Manna-, Japan-, Silber- und Kolbenhirse, mit Glanz- und Negersaat, die mit Wildsämereien angereichert ist. Wenn möglich sollten sie auch Sämereien der Zuckergrases oder andere unreife und reife Sämereien erhalten.

Keimfutter:

z. B. Großsittich Keim- und Quellfutter.

Grünfutter:

Löwenzahn und Vogelmiere sowie halbreife Grassamen, aber auch Gurkenscheiben.

Tierisches Eiweiss:

Tierisches Eiweiss in Form von Fluginsekten, frisch gehäuteter Mehlwürmern sowie ei- bzw. insektenhaltiges Weichfutter sollten Sie hin und wieder ruhig anbieten.

Knabbereien

Kolbenhirse und Exotenknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).

Trinkwasser

Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!

Zusatzfutter:

Kalk- und Magengrit sollte immer zur Verfügung stehen.

Wussten Sie schon: Das Spitzschwanzamadinen Saugtrinker sind und Mineralstoffe bevorzugt über Erdklümpchen aufnehmen?

Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!

Geschlechtsunterschiede:

Männliche Spitzschwanzamadinen erkennt man am Gesang. Bei den Weibchen sind der schwarze Kehllatz und das Flankenband weniger ausgeprägt und die Schnabelfarbe ist etwas heller als beim Männchen.

Zucht:

Körbchen oder halboffene Kästen verwenden und Kokosfasern anbieten. Das Gelege umfasst 4 - 6 Eier, die Brutzeit beträgt ca. 12 - 14 Tage.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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