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Stanleysittich
Platycercus icterotis
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Vorkommen
Der Stanleysittich kommt im Südwesten Australiens vor. Dabei ist das Vorkommen der Norminatform eher auf die Küstengebiete beschränkt, das der Unterart P.i. xanthogenys mehr auf das Inland vom südwestlichen Australien. Lebensräume sind offene Wälder und mit Baum bestandene Felder.
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Schutzstatus:
Anhang B.
Nicht anzeigepflichtig.
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Allgemeines:
Stanleysittiche wurden erstmals um 1860 nach Europa eingeführt. Der Aufbau stabiler Bestände gelang jedoch erst nach dem zweiten Weltkrieg. Die Welterstnachzucht gelang 1908 in England.
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Geschlechtsunterschiede:
Stanleysittiche sind die einzigsten Vertreter der Plattschweifsittiche mit einem eindeutigen Geschlechtsdimorphismus. Das Weibchen ist blasser und nicht so einheitlich gefärbt wie das Männchen. Die roten Partien am Kopf, Brust und Bauch sind beim Weibchen mit grünen Federn durchsetzt. Der Wangenfleck ist ebenfalls schwächer entwickelt und weniger intensiv gefärbt. Bei den Jungvögeln ist der Wangenfleck nur angedeutet.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Über 10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Stanleysittiche werden seit ca. 50 Jahren in Deutschland nachgezüchtet und sind an unsere klimatischen Verhältnisse angepasst. Empfohlen werden Temperaturen zwischen 18° und 25°C und eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60%, plötzliche Temperaturwechsel und Temperaturen unter 10°C sind zu vermeiden. Bei der Haltung in Außenvolieren muss ein frostsicherer Schutzraum angeboten werden.
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Sozialverhalten:
Stanleysittiche leben paarweise oder in Familienverbänden. Schwärme werden nicht gebildet. Die Paarbildung ist sehr eng und wird durch Fütterung und gegenseitige Gefiederpflege gestärkt. Die Vögel sind äusserst friedlich und können ausserhalb der Brutzeit mit anderen Sittichen vergesellschaftet werden.
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Haltung:
Stanleysittiche sind sehr sozial und dürfen daher nur paarweise gehalten werden. Eine Einzelhaltung ist grundsätzlich abzulehnen. Folgenden Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 100
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für 2 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Frische Naturäste und -zweige (Weide, Obstbäume, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen. Eine Bademöglichkeit muss vorhanden sein. Sitz- und Schlafbrettchen werden gerne angenommen.
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Ernährung:
Grundfutter ist eine Körnermischung mit verschiedenen Hirsemischungen, Glanz, Weizen, Hafer und Sonnenblumenkernen. Auch Waldvogelfutter kann gelegentlich angeboten werden. Ergänzt werden sollte es mit reichlich Frischfutter, u.a. halbreifen Maiskolben, halbreifen Samenständen von Gräsern und Getreide sowie gelegentlich etwas Keimfutter. Obst, Gemüse und Grünfutter gemäss der Jahreszeit sind ebenfalls regelmässig anzubieten (Löwenzahn, Vogelmiere, Äpfel, Möhren, Beeren von Ebereschen, Feuer- oder Sanddorn).
Täglich frisches Trinkwasser; Kalkgrit sollte ständig zur Verfügung stehen. Während der Mauser und zur Jungenaufzucht wird tierisches Eiweiss benötigt..
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Zucht:
Stanleysittiche sind Höhlenbrüter und bevorzugen geeignete Baumhöhlen. Das Gelege besteht aus 5-9 Eiern, die Brutzeit beträgt ca. 18-20 Tage. Die frisch geschlüpften Küken haben ein weisses Daunenkleid. Die Jungtiere sind nach 30 Tagen flügge und nach weiteren 4-5 Wochen selbständig. Nach ca. 14 Monaten sind sie ausgefärbt. Es sind 2 Bruten pro Jahr möglich.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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