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steppenwaran

Steppenwaran

Varanus exanthematicus

Vorkommen:

West- und Zentralafrika, südlich bis Zaire und Nordangola

Artbeschreibung:

Der Waran hat eine abgeflachte Schnauze und grosse Dorsal und Nuchalschuppen die ihm einen guten Schutz vor Feinden bieten. Die Nasenlöcher sind zurückversetzt und befinden sich zwischen Schnauzenspitze und Augen ungefähr in der Mitte. Der relativ kurze Schwanz dient als Fettspeicher für schlechte Zeiten. Die Tiere können durchaus ein Alter von 20-25 Jahren erreichen. Sie erreichen eine Gesamtlänge von 1 -2 m.

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Terrariengröße:  500 x 250 x 280 cm


Haltungsoptimierung:

Das Terrarium sollte ein mittelgrosses Wasserbecken, das aber nur so tief sein muss, dass das Tier darin stehen kann, haben. Es dient dem Tier lediglich zum Baden. Einige hohle Baumstämme oder Felsen zum Verstecken sollten ebenfalls vorhanden sein. Der Bodengrund kann aus Buchenholzspäne bestehen, die Hohe sollte ca. 15 cm betragen. Um die notwendige Lufttemperatur von ca. 28 – 30 °C (lokal mit einem Strahler bis zu ca. 40 °C) zu erreichen haben sich Heizkabel und Heizstrahler bewährt. Die Temperaturen in der Nacht sollten auf ca. 20°C absinken. Neonröhren können als Beleuchtung verwendet werden, wichtig ist, dass man verschiedene Farbtöne hat. Die Beleuchtungsdauer beträgt ca. 14 Stunden. Eine regelmässige UV- Bestrahlung scheint wichtig zu sein.

ACHTUNG:

Einzelgänger! Für diese Art empfiehlt sich eine Winterruhe. Steppenwarane können äusserst schmerzhaft zubeissen und heftig mit dem Schwanz schlagen.

Ernährung:

Als Futter bietet man:

Jungtieren: Heimchen und kleine Echsen, evtl. Babymäuse, Raupen, Gehäuse- und Nacktschnecken.

Erwachsene Tiere: s.o. und ausserdem: Eier, Nestlinge und ausgewachsene Nagetiere, Kadaver grösserer Tiere und Giftschlangen.

Zucht:

Das Weibchen legt 5 -50 Eier, die nach 170 – 180 Tagen schlüpfen.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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