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Strinlappenbaselisk03

Stirnlappenbasilisk

Basiliscus plumifrons

Schutzstatus: Keiner

Tagaktiv

Lebenserwartung:

über 10 Jahre

Vorkommen:

Guatemala bis Costa Rica.

Artbeschreibung:

Die Tiere sind grün gefärbt und mit hellen, teilweise bläulichweißen Flecken ausgestattet. Die Kämme sind bei dieser Art besonders hoch und die Kopflappen doppelt angelegt.

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Terrariengröße:        150 x 100 x 150 für 2 ausgewachsene Tiere


Haltungsoptimierung:

Stirnlappenbasilisken sind Tropenwaldbewohner, ihr Terrarium sollte einen grossen Wasseranteil (evtl. Aquarterrarium) haben. Kräftige knorrige Äste waagrecht angebracht sollten in ihrer Behausung nicht fehlen. Grosse Korkstücke bzw. -platten sorgen für Rückzugsmöglichkeiten. Gestalten lässt sich das Terrarium zu dem dekorativ durch einbeziehen von robusten Tropischer Pflanzen. Tagsüber sollten im Terrarium Temperaturen zwischen 26 - 28°C und eine Luftfeuchtigkeit von 70 - 90% herrschen. Ein Sonnenplatz kann die Temperaturen bis 40°C erreichen. Nachts sollte die Temperatur durch eine Nachtabsenkung auf 20 - 23°C fallen. Die Luftfeuchtigkeit hingegen sollte nachts ansteigen auf 90 - 100%.

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Zur Beleuchtung eignet sich am besten ein HQL -Strahler, zusätzlich muss auch für UV-B und UV-A Bestrahlung gesorgt werden. Als Bodengrund eignet sich ein saugfähiges Material aus Rindenmulch. Der Stirnlappenbasilisk gilt als recht unverträglich gegenüber anderen Männchen seiner Art. Eine Vergesellschaftung ist auch mit anderen Arten nicht ratsam, da er als räuberisch und aggressiv gilt.

Tiere können beissen, Männchen unter einander sind nicht verträglich!

Ernährung:

Der Basilisk ist ein Insektenfresser, auf seinem Speiseplan stehen Grillen, Heimchen, kleinere Heuschrecken, Schaben, Zophobas, Wachsmotten etc. hin und wieder auch nestjunge Mäuse. Als Zusatzfutter nimmt er aber auch vegetarische Kost in Form von Löwenzahn, Spitzwegerich, Klee, Luzerne, Kresse, verschiedene Keimlinge, Sprossen, Äpfel, Bananen, Erdbeeren, Weintrauben, Karotten, Zucchini oder Tomaten etc. zu sich. Eine Zugabe von Mineralstoffen und Vitaminen ist sinnvoll. Futtertiere hierfür mit Obst, Gemüse und Kräutern füttern und vor dem Verfüttern mit Mineralstoffen bestäuben.
Eine Wasserschale mit frischem Wasser sollte immer vorhanden sein.

Geschlechtsunterschiede:

Das Männchen besitzt einen grossen Rückenkamm, einen deutlichen Stirnlappen und Femoralporen.

Zucht:

Das Weibchen legt bis zu 17 Eier, die bei ca. 30°C nach 55-65 Tagen schlüpfen

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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