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Strumpfbandnatter

Strumpfbandnatter

Thamnophis sirtalis

Schutzstatus: keiner

Tagaktiv

Vorkommen:

Südkanada, USA und Nordmexiko.

Artbeschreibung:

Die Grundfärbung auf dem Rücken und dem Schwanz ist schwarz, dunkelgrün, gelb, grün oder auch dunkelbraun. Die Färbung besteht aus einer Linie und zwei Seitenstreifen, die sich entlang des Kopfes und des Schwanzes ziehen und eine blaue, gelbe und selten auch eine rote Färbung haben können. Zwischen diesen Streifen sieht man eine Doppelreihe mit gegeneinander versetzten schwarzen oder auch dunkelgrauen Flecken. Der Körper der Tiere ist schlank der Kopf hat an seiner Oberseite eine dunkle Färbung. Die vorhandenen Körperschuppen sind gekielt.

Terrarienhaltung:

Grösse

Besatzdichte

 

 

für 1 ausgewachsenes Tier!

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Strumpfbandnattern sind, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet, leicht im Terrarium zu pflegen. Diese Dinge sind: ausreichend Wärme, frisches Wasser, Versteckmöglichkeiten und regelmässiges Futter.

In einem geräumigen Terrarium mit Wasser, Ufer/Sumpf und Trockenfläche, stellenweise dichtem Bewuchs, Kletterästen, vielleicht noch einem Bachlauf fühlen sie sich sehr wohl. Eine gute Belüftung ist auf jeden Fall anzuraten, denn warmes Wasser, Boden und lebende Pflanzen geben Feuchtigkeit ab. So kann man zum Beispiel auch den Bodengrund nicht aus Erde gestalten, sondern aus Waldbodenstreu aus dem Zoohandel. Ist optisch sehr ansprechend, aber trocken! Diesen füllt man dann entsprechend hoch auf, dass man die Pflanzen in Blumentöpfen lassen kann. Die Streu verdeckt dann die Töpfe. Oder man verkleidet die Töpfe mit Moos (diese kann man mit Heißkleber ankleben). Moos kann man auch flächig auf den Boden verteilen, darunter verstecken sich die Schlangen mit Vorliebe. Erhöhte, trockene Liegeflächen, ohne Bepflanzung und weiter weg vom Wasser, beugen auch den Hautkrankheiten vor. So kann man auch gute Klimazonen schaffen. Bepflanzt man nämlich das Becken nur in Wassernähe, bekommt man da eine zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Bringt man diesen Wasserteil (man muss ja auch mal saubermachen) in den vorderen Teil des Terrariums, kann man hinten zum Beispiel Wärmespots anbringen und steinige Sonnenplätze, so senkt man lokal die Luftfeuchte, und an einer Seite schafft man durch Waldboden und Moos eine Uferzone. So kann man, wenn man noch ein paar Wurzeln, Rindenstücke und Kletteräste einbringt, ein ansprechendes Biotop nachgestalten und dabei die Gefahr von Hautinfektionen vermindern. Der Wasserteil kann eine flache, bis ca.8cm tiefe Wasserschale sein, mit treppenartigem oder sanft abfallendem Rand. Um ein wenig Wasserbewegung zu haben, kann man eine kleine Membranpumpe hineinlegen.

Es ist ratsam, den Wasserbehälter nicht einzukleben, weil sich dann eine Reinigung einfacher bewältigen lässt. Wenn die Pflanzen im Topf bleiben, kann man auch diese herausnehmen zur Reinigung. Wichtig ist jedenfalls, dass alle Nischen des Terrariums für den Halter zugänglich sind.

StrumpfbandnatterNr.1

ACHTUNG:

Ein Punkt, den man bei der Haltung von Strumpfbandnattern beachten muss, ist die Ausbruchssicherheit der Terrarien. Strumpfbandnattern sind wahre Ausbruchskünstler.

Ernährung:

Die Strumpfbandnatter ernährt sich von kleinen Fischen, Regen-, Tauwürmern, Nacktschnecken und selten auch mal nestjunge Mäuse. Achten Sie auf eine regelmässige Mineral- und Vitaminzugabe.

Geschlechtsunterschiede:

Keine äusserlichen Geschlechtsunterschiede erkennbar

Zucht:

Die Strumpfbandnatter bringt bis zu 30 - 40 lebende Jungen zur Welt.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlung:

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