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Süßwassergarnele

Armanogarnele

Caridina japonica

Diese Garnelen (Atyidae) leben fast alle im Süsswasser, unter ihnen zahlreiche gut für das Aquarium geeignete und farblich ansprechende Arten. Zur Namen gebenden Gattung atya (bekannter sind die fast ähnlichen Atyopis-Arten) gehören die so genannten Fächergarnelen, bei denen die Scheren zu Fächern umgestaltet sind, mit denen die Garnelen das Futter aus dem Wasser filtern. Deswegen eignen sie sich auch ideal als “Reinigungskräfte” in Ablaich- und Jungfischaquarien. Sie werden bis zu etwa 10 cm gross und sind sehr schöne Schautiere, die auch dadurch auffallen, dass einige von ihnen die Farbe wechseln können.

Besonders beliebt sind die verschiedenen Caridina-Arten, die oft nur wenige Zentimeter Länger erreichen. Etliche von ihnen (auch unter dem Namen Neocaridina im Handel) sind farbig gestreift und werden deshalb als Tiger-, Hummel- oder Bienengarnele bezeichnet. Die Artbestimmung ist oft schwierig, deswegen werden die meisten dieser Garnelen als Caridina spec. bezeichnet. Andere, wie “Crystal red”, sind einfarbig, die Rückenstrichgarnele hat einen einfarbigen Rückenstrich und die Tüpfelgarnele eben Tüpfel.

Die Nachzucht dieser Kleingarnelen ist meist nicht schwer. Die Eier werden unter dem Hinterkörper des Weibchens bis zum Schlupf getragen und sind mit feinem Futter relativ einfach aufzuziehen. Anders verhält es sich mit der Amanogarnele, Caridina japonica. Sie gehört zum ursprünglichen Fortpflanzungstyp mit bis zu 200 Eiern. Ihre Aufzucht ist jedoch möglich, wenn die Larven unmittelbar nach dem Schlupf in Brackwasser überführt und dort mit feinstem Futter (Algen, Infusorien) aufgezogen werden, Amanogarnelen haben deswegen besondere Berühmtheit erlangt, weil sie nicht farbig sind - sie haben gerade einmal einige rote oder rotbraune Tüpfel und Streifen und sind ansonsten tranzparent- ,sondern weil es hervorragende Algenfresser sind, die Algen aller Art restlos entfernen und so einen Pflanzenbestand sehr gut pflegen können.

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