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Teppichpython

Teppichpython

Morelia spilota variegata

Schutzstatus: WA II, Anhang B

 

 

Vorkommen:

Nördliches Australien, Neuguinea.

Artbeschreibung:

Schwarze bis blauschwarze, dunkeloliv-grün bis schwarze Grundfärbung, cremefarbige bis gelbe Flecken, die weit auseinander aber auch zu Rauten zusammenkommen können. Die Grundfarbe dieser dämmerungs- und nachtaktiven Schlange ist sehr variabel, je nach Herkunft. Die Tiere können bis zu 4 Meter lang werden, der Durchschnitt liegt aber bei ca. 2,5 Metern. Tiere aus Neuguinea bleiben meist kleiner.

Terrarium:

Die Haltung des Teppichphytons sollte in einem geräumigen Regenwaldterrarium erfolgen. Die Grösse des Terrariums muss dabei der Grösse der Schlange angepasst werden. Für ein ausgewachsenes Tier sollte es schon ein Terrarium mit den Maßen 150x100x150 sein. Die Lufttemperatur sollte am Tag 28-30 °C, mit lokale Erwärmung bis zu 33 °C, sein. In der Nacht sollte die Temperatur auf 23 °C absinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte 70-90% betragen. Es sind ausreichend Klettermöglichkeiten aus stabilen Ästen zu bieten, unterschiedliche Verstecke und Höhlen und ein Wassergefäß. Desweiteren ist das Terrarium mit UV-Leuchtmitteln auszustatten, was sich positiv auf das Wohlbefinden der Tiere auswirkt.

Haltung:    

Regenwald, Grösse: 120x60x100cm, Licht: Neonröhre mit Spotlicht 40W, Temperatur: 30°C tagsüber (kann unter Heizstrahler bis 32° herrschen), nachts nicht unter 23°C. Relativ feucht. Alle Teppichpythons sind nachtaktiv. Alle männlichen Teppichpythons üben zum Teil heftige Konkurrenzkämpfe während der Paarungszeit aus. Daher sollte während der Paarungszeit im Winter niemals mehr als ein Männchen pro Terrarium gehalten werden! Die Ausstattung des Terrarium sollte aus vielen Versteckmöglichkeiten, und vielen Kletterästen bestehen. Insgesamt sind Teppichpythons sehr einfach zu halten und auch ihr Gemüt ist von eher ruhiger Natur.

Ernährung:

Nagetiere, Geflügel

Geschlechtsunterschiede:

Keine - Sondierung.

Lebensweise:

Die Bandbreite seiner verschiedenen Lebensräume ist enorm - er bewohnt sowohl tropische und subtropische Gebiete als auch die Randbereiche der Wüstenregionen. In den Waldgebieten lebt der Python hauptsächlich auf Bäumen und sucht Schutz in Baumhöhlen, wobei er sich in trockeneren Gebieten in Felsspalten verkriecht. Dämmerungs- und nachtaktive Schlange.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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