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Tüpfelgrundel
Mogurnda mogurnda
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Vorkommen
Im nordöstlichen Australien sowie in Papua-Neuguinea weit verbreitet in stehenden sowie mässig schnell fliessenden Gewässern.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6 - 7,5; bis 20°dGH, 24-26°C.
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Maximale Länge:
17 cm, im Aquarium selten grösser als 12 -14 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Männchen etwas farbiger, schlanker. Weibchen in der Bauchpartie dunkler und deutlich fülliger. In der Laichzeit haben die Männchen eine spitze, die Weibchen eine runde Genitalpapille.
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Verhalten:
Innerartlich relativ aggressiv, zur Laichzeit territorial, räuberisch.
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Zucht
Relativ einfach. Die Geschlechtsreife wird schon relativ früh, mit etwa 6 cm Länge, erreicht. Abgelaicht wird auf Steinplatten, an Glasscheiben oder in Sandkuhlen. Es sind keine Verstecktbrüter, wie gelegentlich zu lesen. Die bis zu 200 Eier werden relativ nahe beieinander gelegt und kleben stark. Sie werden danach vom Männchen betreut, das vehement alle anderen Fische (auch das Weibchen) aus diesem Bereich vertreibt. Die Zeitigungsdauer beträgt, je nach Wasserbedingungen und Temperatur, zwischen fünf und sieben Tagen. Die Larven verlassen dann den Laichplatz und werden nicht mehr bewacht, sondern gegebenenfalls als Futter betrachtet. Sie sollten zur rationellen Aufzucht abgesaugt werden oder der Vater muss aus einem kleinen Ablaichaquarium nun umgesetzt werden. Die Elterntiere laichen schnell wieder ab. Innerhalb einer Laichperiode in der Natur, die mit der Regenzeit korreliert und etwa drei Monate dauert, kann es zu einem bis zu zehnmaligem Ablaichen eines Weibchens kommen. Die Jungen sind mit Artemia-Naupien einfach aufzuziehen und relativ schnellwüchsig.
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Aquarium:
Ab 80 cm Kantenlänge, für mehrere Paare allerdings deutlich mehr. Einige flache Steine sollten als vorgesehene Laichplätze vorhanden sein. Auch einige Verstecke - eventuell auch aus dichteren Pflanzenbeständen - für unterlegene Tiere gehören in das Aquarium. Gut abdecken, es handelt sich um gute Springer.
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Nahrung:
Allesfresser, der aber Lebend- oder Frostfutter vorzieht.
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Besonderheiten:
Es sind relativ robuste Fische.
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Vergesellschaftung:
Nur mit nicht zu kleinen und relativ robusten anderen Fischen, in ausreichend grossen Aquarien mit grösseren Regenbogenfischarten, die die unteren Wasserschichten meiden.
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Ähnliche Arten:
Innerhalb der Gattung Mogurnda gibt es aus Australien und Neuguinea eine ganze Anzahl vergleichbarer Arten, die alle ähnlich zu halten und zu züchten sind. Die meisten bleiben jedoch um einiges kleiner als die Tüpfelgrundel. Eine gewisse Ähnlichkeit haben auch die mittel- und südamerikanischen Dormitator- Arten, die jedoch grösser werden und sehr gefrässig sind. Einige weitere sehr gefrässige Arten gehören ebenfalls zu den Grundeln, so etwa die Lauerräuber der Gattung Butis (Unterfamilie Butinae), die auch einmal ein treibendes Stück Holz imitieren.
Ebenfalls zu den Schläfergrundeln gehören die Vertreter der Gattung Hypseleotris, die aus Südostasien, Australien und Neuguinea stammen und teilweise sehr farbig sind (zumindestens zur Laichzeit). Die Feuerschwanzschläfergrundel, Hypseleotris galii, wurde schon mehrfach nachgezüchtet. Sie legt relativ grosse Eier, die Jungen sind mit Artemia-Naupien einfach aufzuziehen. Im krassen Gegensatz dazu steht die wohl farbenprächtigste und relativ friedliche Art der Gattung, die in Australien in küstennahen Bereichen bis ins Brackwasser hinein vorkommende Kaisergrundel, Hypseleotris compressa. Ihr Gelege besteht aus Tausenden von Eiern, die sehr kleinen Jungen sind nur mit sehr kleinem Lebendfutter, etwa Rädertierchen der Gattung Brachionus, aufzuziehen. Aber auch dies ist erst selten gelungen. Das Ablaichen dieser Offenbrüter, bei denen das Männchen das Gelege bewacht, bis die Jungen nach etwa 24 Stunden schlüpfen, ist dagegen nicht selten.
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