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Türkisgoldbarsch
Melanochromis auratus
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Vorkommen
Im Malawisee weit verbreitet.
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Wasserwerte:
pH-Wert 7,5-8,5; bis 20°dGH, 24 -26°C.
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Maximale Länge:
Männchen 11 cm, Weibchen 9 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Während die Jungfische fast alle zuerst die Weibchenfärbung zeigen, weisen erwachsene Tiere einen überaus deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. Die Weibchen zeigen auf gelber Grundfarbe zwei weiss gesäumte schwarze Streifen, die Männchen auf schwarzem Grund metallisch hellblaue Streifen. Ausserdem bleiben Weibchen kleiner als die Männchen.
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Verhalten:
Die Männchen bilden ein Revier, in dem sie gegenüber allen anderen Fischen recht unverträglich und bissig sein können, vor allem gegen andere Männchen und farblich ähnliche Fische. Auch die Weibchen können sehr stark bedrängt werden, deswegen sollte ein Männchen immer mit mehreren (vier bis sechs) Weibchen vergesellschaftet werden.
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Zucht
Weibchen sind Maulbrüter (s. Aulonocara baenschi)
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Aquarium:
Wird nur ein Männchen mit mehreren Weibchen in einem versteckreichen Aquarium gehalten, reichen 1,00 m Kantenlänge. Pflanzen werden meist nicht belästigt.
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Nahrung:
Der Türkisgoldbarsch gehört zu den “Mbuna”, die sich überwiegend von Aufwuchs ernähren. Dieser Aufwuchs besteht sowohl aus pflanzlichen wie tierischen Bestandteilen. Es sind also Allesfresser, die im Aquarium gerne Lebendfutter, aber auch immer wieder Pflanzenfutter mit einem hohen Spirulina- Anteil bekommen sollten. Reine Lebendfutterernährung führt zu Verdauungsproblemen und Darmentzündungen.
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Besonderheiten:
Zwei Männchen dieser Art bekämpfen sich so stark, dass die Auseinandersetzungen meist mit dem Tod eines der Tiere enden. Auch laichunwillige Weibchen können sehr aggressiv attackiert werden, weshalb die Zahl der Weibchen möglichst hoch sein soll und auf ausreichende Versteckmöglichkeiten geachtet werden muss.
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Vergesellschaftung:
In grösseren Aquarien mit anderen Malawicichliden, aber auch anderen afrikanischen Seencichliden mit ähnlichen Ansprüchen möglich. Aus anderen Familien sind vor allen Dingen Fiederbartwelse oft robust genug, den Angriffsversuchen der Buntbarsche auszuweichen.
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