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Veilchenlori
Psitteuteles goldiei
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Vorkommen
Veilchenloris kommen nur auf Neuguinea vor und bevorzugen dort Bergwälder, die sie auf der Suche nach blühenden Bäumen durchstreifen.
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Schutzstatus:
Anhang B.
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Allgemeines:
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Geschlechtsunterschiede:
Geringfügige äussere Geschlechtsmerkmale sind bekannt. Ausgewachsene Männchen sind etwas kräftiger und schwerer als die Weibchen. Auch der Oberkopf ist bei ihnen stärker rot gefärbt. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist aber nur anhand einer DNA- Analyse möglich. Jungtiere haben nur etwas Rot auf der Stirn.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
>10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Veilchenloris benötigen Wärme. Zugluft, Kälte (<15°C) und plötzliche Temperaturwechsel sind zu vermeiden. Bei der Haltung in Außenvolieren muss ein Schutzraum(>10°C) vorhanden sein. Eine Beregnungsanlage ist zu empfehlen.
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Sozialverhalten:
Veilchenloris weisen ein komplexes Sozialverhalten auf. Gewöhnlich kommen die geselligen Vögel ausserhalb der Brutzeit in Familienverbänden, kleinen Trupps oder in Gruppen von bis zu 40 Vögeln vor.
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Haltung:
Grundvoraussetzung für die Haltung von Loris ist penible Sauberkeit der Volieren und Futtergefäße sowie die artgerechte Haltung!
Veilchenloris sind intelligente, neugierige und bewegungsaktive Tiere. Sie dürfen nie einzeln, sondern nur paarweise gehalten werden. Folgende Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 100
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für max 2 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 300 x 100 x 200 cm (LxBxH) oder grösser, für max zwei Tiere. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.
Die Tiere benötigen eine Schlafhöhle und vielfältige Klettermöglichkeiten. An die Haltungs- und Fütterungshygiene werden hohe Ansprüche gestellt. Da sie flüssigen Kot abgeben, muss die saugfähige Einstreu täglich, ggf. mehrfach, erneuert und die Voliere gründlich gereinigt werden. Bade- und Nagemöglichkeiten müssen angeboten werden.
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Ernährung:
Grundfutter ist eine Lorisuppe. ausserdem Früchte (weiche Birnen, Äpfel, Weintrauben), gequollene Hirse, Glanz und andere kleine Sämereien. Auch grüne Pflanzenteile und unreife Samen von Wildkräutern werden gerne angenommen. Lebendfutter muss regelmässig angeboten werden. Das sehr leicht verderbliche Futter muss täglich erneuert werden, bei sommerlichen Temperaturen mehrmals täglich.
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Zucht:
Höhlenbrüter. Das Gelege besteht in der Regel aus zwei Eiern. Die Brutzeit beträgt ca. 23 Tage, die Nestlingzeit 50-65 Tage. Die Jungvögel sind nach weiteren 2-3 Wochen selbständig. Es brütet nur das Weibchen, welches dabei vom Männchen gefüttert wird.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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