|

|
Wabenschilderwels
Pterygoplichthys gibbiceps
|
|
Vorkommen
Mittlerer und oberer Amazonas sowie Orinokosystem, in mässig bis schnell fliessenden Gewässern. Inzwischen auch in Florida und weiteren US- Bundesstaaten (ausgesetzt).
|
|
Wasserwerte:
pH-Wert 6-7,5; bis 15°dGH, 24-28°C.
|
|
Maximale Länge:
50 cm.
|
|
Geschlechtsunterschiede:
Unbekannt. Wahrscheinlich haben die Männchen einen breiteren Kopf und stärkere Odontoden (Hautzähnchen).
|
|
Verhalten:
Friedlicher Fisch, der gerne in Gesellschaft seinesgleichen lebt.
|
|
Zucht
Im Aquarium wohl noch nicht gelungen. In der Natur wird in tiefen Höhlen im Schlamm abgelaicht. Die Männchen bewachen die Gelege und Larven bis zum Freischwimmen.
|
|
Aquarium:
Ab 1,50 m Kantenlänge. Einige Wurzeln sollten vorhanden sein; für viele Harnischwelse ist Holz (z.B. abgeraspelte Wurzelteile) für das Wohlbefinden und eine gute Verdauung unverzichtbar.
|
|
Nahrung:
Allesfresser, der sich gelegentlich mal an zarten Pflanzentrieben vergreift.
|
|
Besonderheiten:
Die Wabenschilderwelse unterscheiden sich durch die längere Rückenflosse (mehr Flossenstrahlen) von den nahe verwandten Hypostomus- Arten. Wie diese gehören sie zur Unterfamilie Hypotominae.
|
|
Vergesellschaftung:
Problemlos mit allen anderen Arten möglich, selbst in Piranhaaquarien wird diese Art häufig gepflegt.
|
|
Ähnliche Arten:
Diese Art steht nur als Beispiel für viele der grossen Harnischwelse, die häufig - fast immer als Jungtiere - eingeführt werden. Es ist sehr wichtig, sich vor der Anschaffung darüber zu informieren, wie gross der Wels wird, den man vor sich hat, denn entsprechend gross muss das Aquarium sein.
|
|
Buchempfehlung:
  
|