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Marion02

Ringelnatter

Wassernatter

 Natrix natrix

Vorkommen:

Die Ringelnatter ist in ganz Europa und Westasien bis 2000 Meter Höhe heimisch und ist an Ost- und Nordsee selten, sowie den kühlen Gebieten in Skandinavien und Irland gar nicht anzutreffen. Eine Verbreitung über so große Gebiete führt zwangsläufig zu vielen Unterarten, welche die Ringelnatter auch gebildet hat. In Deutschland ist die gewöhnliche Ringelnatter (Natrix natrix natrix) heimisch. Ringelnattern sind typische Wassernattern.

Für ihr Vorkommen sind bestimmte Umstände unabdingbar. Sie benötigt kleine Tümpel ,Weiher , Feuchtwiesen oder sehr langsam fließende Gewässer. Diese müssen mit reichlich Vegetation verbunden sein, um ihr ausreichend Deckung zu liefern. Daneben sollten auch Plätze für die Eiablage und Überwinterung vorhanden sein, wohin sie sich zurückziehen kann. Ideal sind dazu alte Bäume, in deren Wurzelwerk sich die Schlange zurückziehen kann. Nur selten findet man sie in reinen Trockenbiotopen.

Artbeschreibung:

Die Ringelnatter wird ca. 1 Meter lang (Weibchen etwa1,30 m).
Ihr Körper ist rotbraun bis olivfarben mit einigen dunklem Längstreifen. Am Nacken besitzt sie 2 helle gelblich, weisse halbmondartige Flecken. Die hellen Flecken hinter ihrem Kopf wirken wie eine kleine Krone, deshalb wird die Ringelnatter in einigen Ländern auch als Glücksbringer betrachtet. Vor und hinter diesen Halbmonden befinden sich noch jeweils 2 dunkle Flecken.

Terrarienhaltung:

Grösse

Besatzdichte

 

120 x 50 x 70cm

für 2 ausgewachseneTiere

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Das Terrarium muß einige Versteck- und Klettermöglichkeiten enthalten. Absolut trockene Stellen müssen auch vorhanden sein. Außerdem ein ausreichend großes Wasserbecken. Die Temperatur sollte nachts nicht unter 16 C° und tagsüber bis zu 26°C  betragen. Eine zusätzliche Bodenheizung ist zu empfehlen. Diese lebhafte Schlange kann mit Artgenossen vergesellschaftet werden. Eine Winterruhe ist nicht unbedingt erforderlich, aber empfehlenswert, da diese Tiere nach dem Winterschlaf wesentlich aktiver sind als nicht überwinterte Exemplare.

ACHTUNG:

Die Tiere verfügen über ein schwaches Gift, welches der Tötung der Futtertiere dient. Für Menschen ist dieses Gift gewöhnlich nicht gefährlich. Die Tiere sind auch nur selten angriffslustig.

Eine weitere Besonderheit dieser Tiere ist der Totstell-Reflex bei Gefahr.

Ernährung:

Frisst überwiegend Frösche und Kaulquappen, aber auch Fische und Mäuse. Meist wird nur lebendes Futter akzeptiert.

Geschlechtsunterschiede:

Männchen bleiben meist kleiner als Weibchen.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

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