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Marion02

Winkelkopfagame03

Winkelkopfagame

Gonocephalus chamaeleontinus

Schutzstatus: Keiner

Tagaktiv

Lebenserwartung:

über 7 Jahre

Vorkommen:

Westmalaysia, Indonesien, Java, Sumatra, Ostküste Malaysias auf der Insel Tioman.

Artbeschreibung:

Die Körperfärbung dieser Art ist am Rücken grün mit gelben Flecken und einem recht dunklen Netzwerk, das nicht immer gleich gut sichtbar ist. Jüngere Tiere haben einen blauen Kehlsack mit kontrastreichen gelben Streifen. Bei älteren Tieren sieht man oft nur noch ein undeutliches blau mit gelben Streifen, die kaum noch sichtbar sind. Die Männchen haben eine verdickte Schwanzwurzel. Die hinter den Augen im spitzen Winkel endenden Augenbrauenbogen sind recht auffällig. Das Weibchen ist etwas kleiner. Die lanzenartigen Nackenkammschuppen sind stets am längsten und werden von 3 Reihen kleiner Basisschuppen flankiert. Die Rückenschuppen sind unregelmässig angeordnet, klein und mischen sich mit grösseren Schuppen. Beide Geschlechter haben einen Kehlsack, der allerdings bei den Männchen etwas grösser ist. Die Tiere verfügen über die Fähigkeit, ihre Körperfärbung abzudunkeln. Die Grösse der Tiere hängt von ihrem Verbreitungsgebiet ab. In der Regel werden die männlichen Tiere ca. 30-45 cm gross und die weiblichen Tiere bleiben etwas kleiner.

Terrarienhaltung:

Grösse

Besatzdichte

 

150 x 70 x 150 cm

für 2 ausgewachsene Tiere

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Winkelkopfagamen sollten möglichst Paarweise gehalten werden. Der Bodengrund sollte aus einem saugfähigen Substrat z.B. ungedüngte Blumenerde bestehen und muss immer gut feucht gehalten werden. Eine Bodenheizung ist nicht nötig, Die Tagestemperatur sollte etwa 26 bis 28°C betragen, im oberen teil des Terrariums muss mit einem hellen Spotstrahler ein Sonnenplatz geschaffen werden unter dem eine Temperatur von etwa 30°C herrscht. Nachts muss die Temperatur auf etwa 20 bis 22°C absinken. Durch regelmässiges einsprühen, oder mit dem Betrieb einer Beregnungsanlage muss die Luftfeuchtigkeit bei etwa 80 bis 95% gehalten werden. Da die Tiere nur von Fliess- oder Tropfwasser trinken, ist es empfehlenswert mit Hilfe einer Aquarienpumpe einen Bachlauf nachzuahmen. Um führ genügend Klettermöglichkeiten zu sorgen, sollten genügend Äste in verschiedenen Stärken vorhanden sein, ausserdem sollten die Rück- und Seitenwände des Terrariums mit Rindenstücken verkleidet werden.
Beleuchtet wird das Terrarium am besten mit 2 Leuchtstoffröhren, die Beleuchtungsdauer sollte 12 bis 14 Stunden betragen. Um Mangelerscheinungen zu vermeiden sollte im Lichtkasten eine geeignete UV Röhre untergebracht sein.
Anfangs sind die Tiere recht scheu deshalb sollten im Terrarium einige Versteckplätze vorhanden sein, die aber vom Pfleger leicht einsehbar sind. Mit der Zeit gewöhnen sich die Tiere an ihre Umgebung und verlieren ihre Scheu, dann lassen sie sich auch beim annähern des Pflegers oder anderen Personen nicht mehr stören.
In das Terrarium gehört auch ein Hydrometer und ein bzw. mehrere Thermometer.

Ernährung:

Grillen und Heimchen, Heuschrecken, Zophobas. Es werden auch nackte Mäuse und Eier gefressen.

Geschlechtsunterschiede:

Das Männchen besitzt ein deutlich grösseren Nacken- und Rückenkamm und ist zudem prächtiger gefärbt.

Zucht:

Das Weibchen legt mehrmals jährlich 6 Eier, die bei Temperaturen von 22°C nach ca. 70 - 90 Tagen schlüpfen.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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