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Zebrabärbling

Zebrabärbling

Danio rerio

Vorkommen

Im östlichen Vorderindien, von Pakistan bis Myanmar und auch in den Himalayastaaten Nepal und Bhutan. Ausgesetzt auch in Kolumbien.

Wasserwerte:

pH-Wert  6-8; bis 20°dGH, 18-24°C.

Maximale Länge:

6 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Weibchen mit deutlich fülligerem Körper und etwas grösser, Männchen mit etwas kräftigeren Farben.

Verhalten:

Lebhafter, friedlicher Schwarmfisch.

Zucht

Einfach. Es bilden sich normalerweise aus einem Schwarm heraus Paare, die über Pflanzen etc. ablaichen. Ein Laichrost o. Ä. ist empfehlenswert, da die Alttiere dem Laich nachstellen. Die bis zu 500 Eier werden verstreut. Die Jungen schlüpfen nach spätestens 2 Tagen und sind leicht mit feinstem Trocken- und Lebendfutter aufzuziehen.

Aquarium:

Ab 60 cm Kantenlänge, mit einigen dichteren Pflanzenbeständen. Viel freien Schwimmraum lassen.

Nahrung:

Allesfresser, der selbst bei ausschliesslicher Fütterung mit Trockenfutter die Laichreife erreicht.

Besonderheiten:

Der Zebrabärbling ist inzwischen eines der wichtigsten Labortiere geworden. Die deutsche Wissenschaftlerin Christine Nüsslein- Vollhard erhielt den Nobelpreis für ihre Grundlagenforschungen am Erbgut von Zebrabärblingen. Inzwischen wurden im Ausland auch - durch einbringen eines Quallengens - Zebrabärblinge produziert, die im Dunkeln flourezieren und sogar durch Farbänderungen anzeigen können, wenn Schadstoffe im Wasser sind. Diese Laborstämme sind bisher in der Aquaristik nicht von Bedeutung, dagegen gibt es dort Schleierformen sowie albinotische und xanthoristische Formen.

Vergesellschaftung:

Problemlos mit allen anderen friedlichen und nicht zu grossen Fischen möglich.

Ähnliche Arten:

innerhalb der Gattung Danio und brachydanio gibt es einige ähnliche Arten, zumindestens in der Körperform, oft aber auch in der Farbe. Alle sind ähnlich leicht zu halten und zeigen vergleichbare Eigenschaften.

Buchempfehlung:

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