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Zebraschwanzleguan

Zebraschwanzleguan

Callisaurus draconoides

Schutzstatus: keiner

Vorkommen:

Nevada und äusserster Südwesten von Utah, südlich durch Arizona und den Südosten Kaliforniens bis Mexiko.

Artbeschreibung:

Zebraschwanzleguane können eine Gesamtlänge von 23,2 cm erreichen, bleiben jedoch meist kleiner. Die grauen bis hell-gelbbraunen Echsen haben eine körnige Beschuppung und 2 Falten an der Kehle. Auf dem Rücken findet man paarige, dunkle Flecken, die am Schwanz Querbänder bilden. Die weisse Bauchseite und Schwanzunterseite weist schwarze Querbarren auf. Etwa in der Körpermitte befindet sich an jeder Körperseite eine blaue Zone mit zwei grossen dunklen Barren. Bei den Weibchen fehlen diese blauen Felder und die schwarzen Barren sind schwächer ausgebildet oder fehlen ganz.

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Terrariengröße:    160 x 50 x 60 cm für 2 ausgewachsene Tiere.


Haltungsoptimierung:

Man hält die Leguane in geräumigen Terrarien mit einigen festgefügten Steinaufbauten als Einrichtung und Versteckmöglichkeit. Den Bodengrund bildet eine etwa 10 cm hohe Lehmschicht, auf die man losen Sand gibt. Auf eine Bepflanzung verzichtet man. Das Terrarium ist mit hellen Lampen auszustatten, geeignet sind HQL und HQI-Strahler. Im Terrarium sind Temperaturen zwischen 30 und 35°C erforderlich und unter einem Strahler etwa 40 bis 45°C. Nachts müssen die Temperaturen bis auf 20°C sinken. Täglich ist zu sprühen.

Ernährung:

Obwohl sich die Echsen vorwiegend von Gliedertieren und kleineren Echsen ernähren, fressen sie auch ab und zu Pflanzenteile.

Geschlechtsunterschiede:

Die Männchen bleiben kleiner und sind auch schmächtiger als die Weibchen. Die Männchen haben ausserdem zwei grössere Postanalschuppen, so dass eine äussere Geschlechtsunterscheidung möglich ist.

Zucht:

Die Weibchen können im Laufe eines Jahres bis zu fünfmal zwischen 2 und 8 Eier legen. In der Natur legen die Weibchen die Eier in der Zeit von Juni bis August. Die ersten Jungtiere erscheinen im Juli, die letzten im November.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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