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Zwergflunder

Zwergflunder

Achirus achirus

Vorkommen

Sowohl in Süß- wie auch im Brack- und Meerwasser im südamerikanischen Küstenbereich von Venezuela bis Südostbrasilien, möglicherweise auch weiter verbreitet. Importiert wird meist die Süßwasserform.

Wasserwerte:

pH-Wert  5,6-6,5; bis 5°dGH, 24-28°C.

Maximale Länge:

18 cm; i.d.R. deutlich kleiner.

Geschlechtsunterschiede:

Bislang nicht bekannt.

Verhalten:

Ein ruhiger Fisch, der ein eher unauffälliges Leben meist auf dem Bodengrund führt. Nur bei der Fütterung deutlich aktiver.

Zucht

Bislang im Aquarium noch nicht gelungen. Wahrscheinlich sind es Freilaicher, die ihre Eier sich selbst überlassen.

Aquarium:

Ab 1,00 m Kantenlänge mit möglichst großer Bodenfläche. obwohl die Zwergflunder gelegentlich auch auf Steinen und Pflanzen sitzt. Bodengrund sehr feinkörnig, entweder Sand oder Feinkies.

Nahrung:

Lebend- und Frostfutter, aber auch Futtertabletten etc.

Besonderheiten:

Die Zuordnung der meist zu uns importierten Jungfische zu einer bestimmten Art ist manchmal schwierig, da sich viele Flundern in Jugendstadium relativ ähnlich sehen. Flundern und Seezungen zeigen sich im Aquarium oft nicht unbedingt langlebig. Woran das liegt, ist unbekannt.

Vergesellschaftung:

Mit allen anderen friedlichen Fischen problemlos möglich.

Ähnliche Arten:

Sicher werden auch einmal die Jungtiere anderer Arten importiert, so wohl auch der Süßwasserseezunge, Trinectes fluviatilis, die entlang der Pazifikküste von Costa Rica bis Peru vorkommt und regelmäßig auch ins Süßwasser geht. Im Orinocobecken kommt Achirus novoae, ebenfalls mit Exemplaren, die dauernd im Süßwasser laben, aber auch bis ins Brackwasser des Deltas hinein vorkommen.

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